Fortschritt – der ISÖ-Podcast. Gespräche über Soziale Nachhaltigkeit und was sonst wirklich wichtig ist

Fortschritt – der ISÖ-Podcast. Gespräche über Soziale Nachhaltigkeit und was sonst wirklich wichtig ist

Der Podcast „Fortschritt“ des ISÖ - Institut für Sozialökologie, moderiert von Michael Opielka, widmet sich Gesprächen über Soziale Nachhaltigkeit und „was sonst wirklich wichtig ist“. Die erste Folge dient als Einführung in die Perspektive und die Kernthemen des Podcasts, insbesondere das Konzept des „Fortschritts“.

Fortschritt – der ISÖ-Podcast. Gespräche über Soziale Nachhaltigkeit und was sonst wirklich wichtig ist

Neueste Episoden

26 - Fortschritt - der ISÖ-Podcast - Folge 26 - Digitaler Sozialstaat

26 - Fortschritt - der ISÖ-Podcast - Folge 26 - Digitaler Sozialstaat

‧ 89m 47s

Michael Opielka spricht in Folge 26 von „Fortschritt – der ISÖ-Podcast“ mit Prof. Dr. Felix Wilke von der Ernst-Abbe-Hochschule Jena über Digitalisierung als sozialpolitische Transformation und darüber, warum digitale Technik bestehende Institutionen und Leitbilder nicht einfach ersetzt, sondern verändern und teilweise auch verschärfen kann.
Im Mittelpunkt stehen die elektronische Patientenakte und die Digitale Rentenübersicht. Wilkes Forschungsprojekt „Digitale Daseinsvorsorge“ untersucht, ob solche Portale Bürgerinnen und Bürger tatsächlich zu mehr Selbstbestimmung befähigen. Dabei zeigt sich: Digitale Angebote können Informationen und Leistungen leichter zugänglich machen, doch komplizierte Registrierungen, fehlende digitale Kompetenzen und technische Abhängigkeiten schaffen neue Barrieren.
Weitere Themen sind Gesundheitsdaten und der...

25 - Fortschritt - der ISÖ-Podcast - Folge 25 - Mediale Sozialreform

25 - Fortschritt - der ISÖ-Podcast - Folge 25 - Mediale Sozialreform

‧ 65m 25s

Wie prägen Medien unser Bild vom Sozialstaat – und wie verändern sie dadurch selbst politische Reformdebatten? Michael Opielka spricht mit Tina Groll, Wirtschaftsredakteurin der ZEIT mit Schwerpunkt Sozialpolitik, über Qualitätsjournalismus, Aufmerksamkeitsökonomie und die schwierige Vermittlung sozialpolitischer Komplexität.
Im Mittelpunkt stehen das Narrativ vom „ausufernden Sozialstaat“, die Rolle von Politik, Verbänden und Medien beim Agenda-Setting sowie konkrete Konflikte um Rente, Beamtenversorgung und Pflege. Groll beschreibt selbstkritisch, wie Zuspitzung und Streit Reichweite erzeugen, zugleich aber Vertrauen in Medien und demokratische Institutionen beschädigen können.
Zum Schluss geht es um lokale Öffentlichkeit, Medienbildung und die Chancen von KI für Recherche, Quellenprüfung und neue journalistische...

24 - Fortschritt - der ISÖ-Podcast - Folge 24 - Verteidigung des Universalismus

24 - Fortschritt - der ISÖ-Podcast - Folge 24 - Verteidigung des Universalismus

‧ 89m 58s

Was bedeutet Universalismus in einer Welt, in der Nationalismus, geopolitische Machtpolitik und die Schwächung internationaler Institutionen wieder an Bedeutung gewinnen? Und woher stammt überhaupt die Vorstellung, dass wir bei moralischen und politischen Entscheidungen nicht nur das Wohl der uns Nahestehenden, sondern das Wohl aller Menschen berücksichtigen sollen?
Darüber spricht Michael Opielka in Folge 24 des ISÖ-Podcast mit dem Soziologen und Sozialphilosophen Hans Joas, Ernst-Troeltsch-Honorarprofessor an der Humboldt-Universität zu Berlin und langjähriger Professor an der University of Chicago. Ausgangspunkt des Gesprächs ist Joas’ großes, 2025 bei Suhrkamp erschienenes Werk „Universalismus. Weltherrschaft und Menschheitsethos“.
Joas unterscheidet zwei grundlegend verschiedene Formen des Universalismus....

23 - Fortschritt - der ISÖ-Podcast - Folge 23 - Glanz und Elend von Utopien

23 - Fortschritt - der ISÖ-Podcast - Folge 23 - Glanz und Elend von Utopien

‧ 68m 59s

Was brauchen demokratische Gesellschaften, um sich weiterzuentwickeln? Sind Utopien notwendige Orientierungspunkte gesellschaftlichen Fortschritts oder führen sie in Ideologien und Verschwörungserzählungen? Darüber spricht Prof. Dr. Michael Opielka mit dem Leipziger Soziologen Prof. Dr. Georg Vobruba, einem der profiliertesten Sozialwissenschaftler im deutschsprachigen Raum. Beide verbindet eine fast vierzigjährige wissenschaftliche Zusammenarbeit, die mit ihrem gemeinsamen Buch Das garantierte Grundeinkommen (1986) begann.
Ausgangspunkt des Gesprächs ist die Frage nach Wesen und Geschichte der Utopie. Vobruba erinnert daran, dass Utopien keine zeitlose Erscheinung sind, sondern mit der europäischen Moderne entstehen: Erst mit dem Beginn der Neuzeit entwickelt sich die Vorstellung, dass Gesellschaften von Menschen gestaltet...